Hermann
Ostermann wurde im Jahre 1921 geboren. Mit 12 Jahren spielte er
schon in seiner Heimatgemeinde Völs bei Innsbruck die Orgel
der Kirche. Der Zweite Weltkrieg verursachte einen Bruch in seiner
Schullaufbahn. Den Abituriennten-Kurs der Lehrerbildungsanstalt
in Feldkirch (Vorarlberg) schloss er 1947 ab. Im September des
selben Jahres trat er die Stelle als Organist und Chorleiter in
Silz an. Dort unterrichtete Hermann Ostermann auch als Lehrer
und späterer Direktor der Volksschule Silz. Nach 36 Jahren
als Chorleiter gab er dieses Amt an seinen Sohn Karlheinz weiter.
Als Organist blieb Hermann Ostermann weiterhin tätig.
Für seinen Einsatz beim Kirchenchor hat Hermann Ostermann
eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten; darunter die Ehrung
"pro ecclesia et pontifice" von Papst Johannes Paul
II. (1984), die Tiroler Vereinsnadel in Gold (2000) und das Ehrenzeichen
in Silber der Diözese Innsbruck (1998). |
|
Unser
Dirigent kam 1950 in Innsbruck zur Welt. Nach der Schulzeit besuchte
Karlheinz die Pädagogische Akademie in Innsbruck, die er
1972 abschloss. Anschließend war er als Lehrer an verschiedenen
Bildungsstätten tätig. Seit 1978 unterrichtet Karlheinz
Ostermann an der Hauptschule seiner Heimatgemeinde Silz Mathematik,
Geometrisch Zeichnen und Musik. Zum Kirchenchor kam Karlheinz
als Jugendlicher. Heute ist er musikalischer Chorleiter, Dirigent
und Archivar; tausende Partituren, Messen, sowie weltliche und
geistliche Lieder sind heute sein Eigentum.
Als Alltagsausgleich genießt Karlheinz Ostermann ruhige
Stunden im Theater oder in der Oper. Eine weitere große
Leidenschaft ist die Herausgabe von Messen "unbekannter"
Meister. Einen Auszug verschiedener Neubearbeitungen finden Sie
im Werkverzeichnis. |